Wenn du die Nachrichten aus dem Nahen Osten liest und dich fragst, warum die Blockade der Straße von Hormus bald an deiner Tankstelle oder bei deinen Energiekosten spürbar sein könnte, dann liegst du leider richtig. Es ist eine dieser Kettenreaktionen, die man als Privatmensch kaum beeinflussen kann. Als Versicherungsberater in Berlin sehe ich genau diese Verunsicherung derzeit in fast jedem Gespräch. Wer sich fragt, ob die eigene Absicherung in Berlin bei steigenden Lebenshaltungskosten noch trägt, ist nicht panisch – er handelt vorausschauend.
Die Verbraucherzentralen haben es klar benannt: Intransparente Preissprünge bei Energie sind ein echtes Problem. Wenn du ohnehin schon schaust, wo du deine Fixkosten im Griff behältst, ist das absolut vernünftig. Aber Vorsicht beim Sparen. Ich sehe oft, dass Menschen bei Versicherungen den Rotstift ansetzen, weil sie glauben, das wäre ein guter Hebel. Dabei ist das genau der Punkt, an dem man sich verletzlich macht. Eine Haftpflicht oder eine Absicherung für den Ernstfall zu kündigen, nur um 20 Euro im Monat mehr für Sprit zu haben, ist wie eine Brandschutztür auszubauen, nur weil sie im Flur im Weg steht.
Das Risiko existiert völlig unabhängig davon, wie die politische Weltlage gerade aussieht. Ein unverschuldeter Fehler im Straßenverkehr oder ein Schaden in der Wohnung passiert nicht, weil es Krise ist, sondern weil das Leben eben so läuft. Wenn dann die Rücklagen durch gestiegene Preise aufgebraucht sind, stehst du ohne Auffangnetz da. Und genau das ist der Moment, in dem die Frustration groß ist. Man hat an den falschen Stellen gespart und kann jetzt die Konsequenzen nicht mehr abfedern.
Was viele vergessen: Es geht nicht darum, sich gegen alles zu versichern, was theoretisch passieren könnte. Es geht darum, das zu sichern, was dich wirtschaftlich ruinieren würde. Vieles, was man in Vergleichsportalen findet, ist Standardkost. Ob das zu deiner speziellen Situation in Berlin passt, steht auf einem anderen Blatt. Ich schaue mir das lieber mit dir gemeinsam an, bevor du eine Entscheidung triffst, die du im Schadensfall bereust.
Mein Impuls für dich: Warte nicht auf den nächsten Preisschock oder den Schadensfall, um deine Verträge zu prüfen. Schau einmal kritisch auf deine laufenden Kosten – und melde dich, wenn du wissen willst, welche Absicherung wirklich nötig ist und wo du nur Geld verbrennst.
Passt das auf deine Situation?
15 Minuten reichen oft – ich sag dir ehrlich, ob du gut aufgestellt bist oder nicht.
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